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Aus Anlass der folgenden islamistischen Untaten
an drei aufeinander folgenden Tagen:

 

7. Januar 15) Der Anschlag in Paris gegen das Satiremagazin „Charlie Hebdo“, mit insgesamt 17 Toten.

8. Januar 15) Die Auslöschung mehrerer Ortschaften im Norden Nigerias durch Boko Haram (laut BBC mit rund 2000 Toten), der bisher größte Angriff dieser Terrorgruppe.

9. Januar 15) Der Beginn von 1000 Peitschenhieben, mit wöchentlich einem Teil davon, für einen kritischen saudiarabischen Blogger.

Außerdem gab es an diesen Tagen und seitdem die “ganz gewöhnlichen” – und täglich oder alle paar Tage stattfindenden – Selbstmorddattentate irgendwo in der islamischen Welt; und neuerdings von kleinen Mädchen im Auftrag von Boko Haram im Norden Nigerias.

 

Nach dem Eingangsbeitrag folgt noch ein längerer eigener Beitrag  als eine Antwort (siehe Inhaltsübersicht unten), um diesen seit Jahren sich weiter verschärfenden Islamismus aus der Sicht der Praxislehre des Buddhas zu reflektieren; und die einzig wirkliche Alternative zu benennen. Außerdem soll das, was ihre Manifestation im Westen vor allem verhindert, zur Sprache kommen.

 

Einleitend folgt hier jedoch zunächst ein kürzerer Beitrag, den ich am letzten Wochenende auf meiner Facebookseite gepostet habe. Wegen einer guten Diskussion darüber auf Facebook bringe ich diesen kürzeren Beitrag jetzt auch hier, also bevor der oben erwähnte Hauptbeitrag fertig ist, der hier im gleichen Feld im Anschluss kommen wird

Es handelt sich dabei um meinen Beitrag zur Sendung „Im Gespräch“ im „Deutschlandradio Kultur“ vom 10. Januar 2015 zum Thema, wie dem Islamismus zu begegnen sei (hier noch etwas erweitert).

Aber eine Vorwarnung – diese Stellungnahme ist leicht polemisch und schwer verdaulich für synkretistische Gemüter. Nichtsdestoweniger beschreibt sie Tatsachen!

Bei den Kommentaren zu diesem kürzeren Beitrag hier im Blog weiter unten erscheinen die von Dr. Jan-Ulich Sobisch auf Facebook geposteten Beiträge (mit seinem Einverständnis), einem mir bekannten Tibetologen und Buddhismusforscher, sowie meine jeweiligen Antworten auf ihn. Dabei ist vor allem die eingehende zweite Antwort auf ihn mit diversen konkreten Belegen wichtig.

Für die weiteren guten Diskussionsbeiträge von anderen (darunter von Christof Spitz, dem deutschen Hauptübersetzer des Dalai Lamas)
siehe direkt auf Facebook unter diesem Link.

Ich empfehle Ihnen, hier einen Kommentar zu hinterlassen.

Aber Sie können sich auch auf Facebook in die Diskussion einbringen. Denn die Einstellungen sind dort so, dass in meiner Chronik jeder kommentieren kann, auch wenn er nicht zum näheren oder weiteren “Facebook-Freundeskreis” gehört. Sie müssen dafür bloß Facebook-Mitglied sein.

 

Inhaltsverzeichnis: 

 

Der kürzere Eingangsbeitrag:

A) Was wir wirklich brauchen …!

Der Hauptbeitrag zu diesem  Thema in Form der folgenden  Debatte:

B) Meine näheren Antworten auf Jan-Ulrich Sobisch

Diese Antworten beziehen sich die nachfolgenden Einwände von Jan, nämlich -

C) Die näheren Einwände von Jan-Ulrich Sobisch

Diese letzteren Einwänden von Jan beziehen sich auf den älteren Eingangsbeitrag “Was wir wirklich brauchen” ,

sowie auf die verschiedenen Kommentare unterhalb dieser drei Hauptbeiträge.

Hinweis zu Jan:

Der Tibetologe und tibetische Buddhist Dr. Jan-Ulrich Sobisch ist “Associate Professor for Tibetan Studies” am “Department of Cross-Cultural and Regional Studies” der Universität Kopenhagen. Zu seinem spirituellen Praxishintergrund siehe etwa hier auf seinem Blog.

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Hinweise:

1) Zu meinem Vortrag vom 14. November 2014:

An jenem Abend habe ich am “Buddhistischen Zentrum” von Dr. Sylvia Kolk in Hamburg einen Vortrag über die unterschiedlichen Befreiungstypen in der Lehre des Buddhas gehalten (54 Minuten); und im Anschluss eine halbstündigen Meditation geleitet. Die Vorinfos zu diesem Abend finden Sie hier auf der Zentrumswebsite.

Der ganze Abend steht seit 25. Dez. 14 unter diesem Link auf YouTube zur Verfügung. Beachten Sie dort bitte auch den Text unterhalb des Videos.

2) Die frühere “Eröffnungsseite” – mit allem Aktuellem und besonderen Hinweisen – erscheint jetzt unter diesem Link (siehe auch rechts bei den “Seiten”, weiter unten). Die “Übersicht” jener Eröffnungseite führt zu den einzelnen Abschnitten (etwa aktuell zum Ergänzungsbeitrag zu meiner Übersetzung von Sam Harris in Buddhismus Aktuell 3/2014).

3) Der folgende Beitrag ist am 7. und 8. September deutlich erweitert worden, um spirituelle Kernbegriffe zu klären.

 

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Das stärkste Zugpferd – Ansichten!

 

 

1) Einige prägnante Beispiele für dieses “stärkste Zugpferd”.

2) “Treffliche Sicht” und “Treffliche Achtsamkeit” versus “Verfehlter Sicht” in der Praxislehre des Buddhas.

3) Über die Sicht vom eigenen getrennten “Selbst” (das Bewusstsein von “Ich und mein”) und zum Thema Glück.

4) Die Sicht des Buddhas vom alles umschließenden Selbst und dem auf alles bezogenen “Nichtselbst”. Die Rolle des “(All-)Einheits”-Bewusstseins.

Was ein “Bodhisattva” ist; und das Verhältnis der beiden Realitätsebenen. Was heißt “Wahres Selbst”?

5) Die Verhältnisse im Buddhismus im Westen ändern sich aktuell:

Die Schlüsselfunktion von Sam Harris mit seinem Buch Waking Up: A Guide to Spirituality without Religion, seiner “kontemplativen Wissenschaft”, des “Befreiungspragmatismus” bzw. des vom Buddha gewiesenen spirituellen Gesetzes “Dharma” (wörtlich “Das, was” von innen her wirklich “trägt”). Über deren hauptsächliches Umsetzungsmittel für die moderne Welt, das auch Harris besonders hervorhebt – nämlich die Achtsamkeits- bzw. Einsichtspraxis “Vipassana” (klares Sehen).

1) Dies ist eine Kernüberzeugung in der Lehre des Buddhas laut dem frühbuddhistischen Palikanon.

Sie sei hier praktisch illustriert, anhand von ein paar Beispielen, die jeder kennt, aber kaum einer unter jenem “Zugpferd”-Blickwinkel betrachtet.

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Zu Konstantin Wecker und dem Paar “gut” oder “böse”:

Was steckt hinter den zunehmenden Konflikten?

 

Es geht (in der anschließenden Diskussion) auch um die Frage,

wie sich die Lehre des Buddhas zur Gewalt stellt.

 

 

Auf der Facebookseite von Konstantin Wecker habe ich einen Beitrag von ihm zu einer Kolumne des Spiegel-Autors Jan Fleischhauer näher kommentiert.

 

1) Zuerst jener Beitrag von Konstantin Wecker (vom 15. August 2014).

Er ist öffentlich, das heißt für jeden sichtbar, der auf Facebook eingeloggt ist:

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An der Universität Hamburg vom 18. – 21. 8. 2011

Hinweise (vom 6. Mai 2012):

Beachten Sie den Hinweis etwas weiter unten auf den im Herbst erscheinenden Sammelband zu dieser Konferenz.

Durch die kürzliche Umstellung auf das neue Framework hinter diesem Blog gab es ein paar Probleme mit nicht funktionierenden Links in diesem Beitrag. Diese Probleme sind behoben.

Zum Thema des Vergleichs von “Achtsamkeit” im buddhistischen Ursprung und bei den westlichen Übernahmen bzw. Adaptionen vergleichen Sie den neuen Beitrag unter den “Rahmentexten” (auch mit einem Magazinbeitrag, der dort im bebilderten Original zur freien Verfügung steht).

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Wie und warum der Freiherr so frei ist,
die Menschen hochsystematisch
zum Narren zu halten

Das Geheimnis seiner Popularität

Aus aktuellem Anlass werden vor dem angekündigten Beitrag im Folgenden bestimmte Aspekte der Causa “Guttenberg” beleuchtet, die mir in der Medienberichterstattung und der öffentlichen Diskussion entweder zu wenig oder nicht beleuchtet scheinen. Das Thema Guttenberg ist nicht beendet. Schon jetzt kurz nach seinem Rücktritt sprechen sich viele seiner Parteigenossen für eine baldige Rückkehr aus. Aufgegeben hat Guttenberg bloß vorerst. Um seine Rückkehr in die große Politik zu verhindern, muss das Phänomen Guttenberg tiefer verstanden werden.

Im Folgenden wird eine durch und durch systematische Lügenstrategie Guttenbergs aufgedeckt, die nicht bloß für seine inzwischen als ein umfassendes Plagiat entlarvte Dissertation gilt, sondern etwa von Beginn bis zum Ende seines Umgehens mit den Vorwürfen gegen ihn nachzuweisen ist.

Für den Freiherrn hat die objektive Wahrheit nie wirklich eine Rolle gespielt, sondern, ob eine Aussage als Wahrheit verkauft werden kann, das heißt bei der jeweiligen Zielgruppe und in der Öffentlichkeit gut ankommt. Es werden auch Bezüge zu seinen politischen Entscheidungen hergestellt; und untersucht, warum Guttenberg bei weiten Teilen der Bevölkerung nach wie vor sehr populär scheint.

“In Wahrheit ist der Mensch ein Blender.
Aber er blendet so sehr, dass man denkt,
er sei eine Lichtgestalt.”

Peter Weissbach
Leserbrief in der Hamburger Morgenpost
vom 24. Februar

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Atem ist Leben: Der frühbuddhistische Befreiungsweg des Bewussten Ein- und Ausatmens

Dezember 19, 2010
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Atem ist Leben: Der frühbuddhistische Befreiungsweg des Bewussten Ein- und Ausatmens

Wer bewusst atmet, lebt wirklich:
Ein buddhistischer Beitrag zur besinnlichen Zeit, die doch immer sein sollte.

Unter diesem Link zu einer neuen Audiodatei auf meiner Website wird eine von mir jüngst angeleitete Meditation zum kostenlosen Download angeboten. Sie beruht auf bestimmten Methoden der Achtsamkeits- bzw. Einsichtspraxis Vipassana zum Bereich der Atembewusstheit.

Copyright © Hans Gruber: Es ist alleine eine private, nichtkommerzielle Nutzung oder Übernahme dieser geleiteten Meditation gestattet.

Vorwort:

Bei dieser Meditation steht das bewusste Ein- und Ausatmen, das jederzeit im Alltag praktiziert werden kann, als Konzentrations- und zugleich Einsichtsweg im Zentrum. Es fungiert hier – im Sinne der entsprechenden “Rede über das Bewusste Ein- und Ausatmen” Anapanasati-Sutta im Palikanon (MN 118) – als eine Dachbewusstheit über alle vier Grundformen der Achtsamkeit (in Bezug auf Körper, Gefühle, Geisteszustände und die Natürlichen Wahrheiten). …

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Das Zweite Vatikanum und die “tolerante Haltung” der katholischen Kirche zu den anderen Religionen

Oktober 14, 2010
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Print PDF  Doch es handelt sich lediglich um Grade der Intoleranz: Die Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen vom “Zweiten Vatikanischen Konzil” 1965 und zum Beispiel der neue “Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung” vom 12. Okt. 2010.   Der folgende Beitrag ist eine kritische Betrachtung der Erklärung über das Verhältnis [...]

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Die Tradition der Achtsamkeitspraxis Vipassana von S. N. Goenka und ihre “reine Technik” des Buddha

März 7, 2010
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Print PDF  Die Gründe für die Publikation des folgenden Textes: * Die Tradition des Inders S. N. Goenka repräsentiert eine einflussreiche heutige Richtung des Vipassana. Sie ist durch eine Monopolisierung des Begriffs “Vipassana” charakterisiert, in Form der wissenschaftlich unbelegten Ansicht, dass der historische Buddha ausschließlich die von dieser Richtung vertretene Methode gelehrt habe. So spricht [...]

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